Die Erde gehört Gott

Lukas 8,1-15
Für Kinder von 3–6 Jahren – Fiire mit de Chliine
Geschichte «Joram, der Sämann» / Mitte mit dem Kunstbild «Sämann bei untergehender Sonne», Vincent van Gogh / Bild mit verschiedenen Erdmaterialen gestalten
Sabine-Claudia Nold (Wege zum Kind 2/2016, Vier Elemente – 4. Einheit)

Die vier Elemente Feuer, Wasser, Erde und Luft vermögen zu faszinieren. Ihr Zusammenspiel bildet die Basis für das Leben auf unserem Planeten: Pflanzen, Tiere und Menschen sind auf das Licht und die Wärme des Sonnenfeuers, auf das Wasser, die Luft und die fruchtbare Erde angewiesen.

Zugleich wohnt jedem Element eine solche Kraft inne, dass es alles irdische Leben zu zerstören vermag. Aller moderner Technologien zum Trotz sind die Menschen den grossen gewaltigen Naturausbrüchen hilflos ausgeliefert: Sturmfluten, Überschwemmungen, Erdbeben, Wirbelstürme oder Vulkanausbrüche. Es erstaunt deshalb nicht, dass in frühen Zeiten diese Naturereignisse mit Göttern – oder mit Gott – in Zusammenhang gebracht wurden. Im biblischen Kontext wurden Naturkatastrophen oft als Strafen Gottes interpretiert.

Innerhalb der Bibel finden sich viele Verse, in denen von der Erde, dem Wasser, dem Feuer und von verschiedenen Wetterphänomenen die Rede ist. Sehr oft schwingen in den biblischen Texten auch gleich implizite Deutungen mit, wenn nicht der alltägliche Gebrauch eines Elements – wie beispielsweise der eines Herdfeuers – beschrieben wird. Die für dieses Heft ausgesuchten Bibelstellen, anhand derer das einzelne Element genauer betrachtet wird, sollen nicht als absolut verstanden werden.

Wichtig ist, dass unsere Kinder in der freien Natur möglichst viele positive und bestärkende Erfahrungen mit den vier Elementen machen können – solange sie klein sind in Begleitung, mit zunehmendem Alter soll auch Platz für selbstständige Beobachtungen und Abenteuer sein.

Weitere Inhalte:

  • Im Gespräch: Solidarität ist lernbar
  • Kaleidoskop-Testatübergabe in Bretzwil (BL)
  • Spiel & Spass: Ratespiel «Kleider-Kim»

Editorial – Inhalt – Hintergrund – Gebet

Erde, der Boden, ist kein «Dreck» oder «Schmutz»: Die Erde ist für alles, was wächst, wie eine «Mutter». Sie ist das Zentrum im Kreislauf von Werden und Vergehen: Sie gibt den Samen die Nahrung und Kraft zu wachsen und zu gedeihen, und sie bettet alles Verstorbene in ihren Schoss. In der Geschichte für die Kinder hat der Sämann Joram während des Pflügens viel Zeit zum Nachdenken. Und er weiss den Boden zu schätzen!

Diese Einheit lässt sich «pfannenfertig» übernehmen. Sie enthält einen kompletten Überblick der Feier sowie anschaulich ausgeführte Vorschläge zur Umsetzung.

Inhalt der Einheit

Hintergrundinformation

Das Gleichnis vom Sämann / Der Boden lebt / Umsetzung mit den Kindern

Erzählung

Joram, der Sämann

Ablauf der Feier

  • Begrüssung mit Kerzen – Lied
  • Mitte mit dem Kunstbild «Sämann»
  • Bild mit verschiedenen Erdmaterialen gestalten
  • Lied – Gebet – Segen – Anschliessendes Beisammensein

Einheit & Material

  • Einheit – Einleitung, Ablauf und Geschichte (PDF, Word für Ihre individuelle Weiterarbeit)
  • Material: Bild «Sämann bei untergehender Sonne», Vincent van Gogh

Einheit (PDF & Word)

Lukas 8,1-15
Für Kinder von 3–6 Jahren – Fiire mit de Chliine
Geschichte «Joram, der Sämann» / Mitte mit dem Kunstbild «Sämann bei untergehender Sonne», Vincent van Gogh / Bild mit verschiedenen Erdmaterialen gestalten
Sabine-Claudia Nold (Wege zum Kind 2/2016, Vier Elemente – 4. Einheit . . .

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